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Warum Boeing Testpiloten ein Flugzeug in den Nachhimmel malten


(c) Titelfoto: flightradar

Zumindest in der „Szene der Fluginteressierten“ haben es viele schon gesehen. Das Bild oder Zeitraffer mit dem Boeing Flugzeug im amerikanischen Nachthimmel. Hier einige Details dazu, ebenfalls ein Statement von Boeing. Aviation Geek Jason hat dann mal das Zeitraffer kreiert, basierend auf den Daten von Flightradar.

Wie kommt das Flugzeug in den Nachthimmel?

18 Stunden war ein Flugzeit des amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing in der Luft. Aber keineswegs war die Maschine auf dem Weg nach Asien weit entfernte Regionen, die Maschine hat den amerikanischen Luftraum nie verlassen. Auf dem folgenden Video ist gut zu erkennen was passiert ist, da hatten die Testpiloten wohl etwas Spaß, oder?

Doch warum diese Flugroute?

Zunächst einmal, es war keineswegs ein Spaß der Piloten. Die Testpiloten haben Triebwerke getestet und waren unterwegs auf einem Langstreckentest. Die Maschine sollte also Stunden um Stunden in der Luft sein, 18 Stunden sollte der Dreamliner, die Boeing 787-8 in der Luft sein.

Anstatt „sinnlos“ zufällige Schleifen zu fliegen und damit Stiche in den Himmel zu malen, entschieden sich die Piloten etwas kreativer zu sein, so Boeing in einem Statement.

Wo genau flog die Maschine?

Die Maschine mit der Registrierung N7874 flog während des Testfluges über 22 Bundesstaaten der USA. Die „Nase“ des Dreamliner zeigt auf den Puget Sound, eine Meeresbucht im Nordwesten des US-amerikanischen Bundesstaats Washington und Heimatregion von Boing. Die Flügel reichen hingegen vom nördlichen Michigan an der kanadischen Grenze bis in den Süden Texas. Das Heck ist dabei über Huntsville in Alabama zu finden.

Hier könnt Ihr die Maschine bei Flightradar weiter verfolgen, vielleicht finden wir ja in der Zukunft nochmal eine spanende Route.


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