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Antelope Canyon in Bildern – fast menschenleer

Wie das halt so ist bei beliebten Sehenswürdigkeiten, es ist überlaufen, voll und am Ende hat niemand etwas davon dort „durchgeschleust zu werden“. Dennoch ist es leider an vielen Orten der Welt so, so auch an dem berühmten Antelope Canyon.

Die Gänge sind eng, es können sich an einigen Stellen keine zwei Menschen begegnen und dann stelle man sich vor, hier sind 50, 100, 200 Menschen gleichzeitig. Ja, es gibt nur geführte Touren, daher lässt sich das ein wenig steuern. Dennoch ist es keineswegs angenehm. Wir hatten aber Glück, großes Glück.

Natur, Schlucht, Formgestaltung, Geologie, Berg, draußen
Antelope Canyon – Ihr seht doch den Bären auf dem Bild, oder?

Die wunderbaren Organisatoren im AMANGIRI waren in der Lage (gegen Aufpreis natürlich) eine Tour am frühen Morgen zu buchen.

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So früh, dass zwar die Sonne schien, aber es eben sonst menschenleer ist, da die offiziellen und frei buchbaren Touren noch nicht da sind. Also waren wir zu Dritt. Ein Guide (der großartig war) und wir beide. Dazu gab es neben dem Antelope Canyon noch zwei weitere Canyons in einer privaten Tour, diese Bilder folgen dann in anderen Beiträgen.

Und ja, Alleinsein kostet Geld, denn es muss ja jemand organisieren und machen.

So ist es an diesem Morgen noch relativ früh und etwas über eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung. Vor dem Eingang steht kein anderes Auto und der Guide nimmt und mit auf eine spannende Tour. Am Ende viel spannender, als es auf Fotos überhaupt zu erfassen wäre. Ich versuche es dennoch. Ein bisschen Sonnen-/tageslicht dringt durch unterschiedliche Öffnungen. Würde es regnen, so wären auch einige Tropfen Wasser sicher hier zu finden, tut es aber nicht. Dennoch ist der Antelope Canyon manchmal überflutet. Dann kommt das Wasser aus kilometerweit gelegenen Bergen und fließt mit voller Wucht durch den Canyon und verändert Jahr für Jahr die Struktur etwas.

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Antelope Canyon – ein Blick nach oben

Jeder Meter, den man sich nach vorn bewegt, bringt ein neues, ganz anderes Bild. Von sehr dunklem Stein, hin zu tausenden Facetten rot, gelb, braun oder violetten Tönen. Es ist durchaus beeindruckend wie die Natur Steine formen und gestalten kann.

Auch ist es natürlich von der Tageszeit und der Bewölkung abhängig, denn diese bestimmt nicht unwesentlich die Farbe der Steine und die unterschiedlichen Strukturen mit. Geht man nur ein paar Schritte weiter, so sieht alles plötzlich ganz anders aus.

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Antelope Canyon – ein Blick ins Innere
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Antelope Canyon – leise rieselt der … Sand natürlich.

Die Gänge sind teilweise so eng, mit zwei Leuten, die sich entgegenkommen ist es schon sehr sportlich aneinander vorbei zu kommen. Daher ist es gerade zu den Spitzenzeiten schon schwierig. Klar, jeder möchte es sehen, aber Foto werden (außer nach oben) dann schon arg schwierig.

Fast am Ende angekommen, gibt es noch ein Fotomotiv, welches den Windows Nutzern vom PC bekannt sein dürfte, das Hintergrundbild.

Sobald Ihr also durch den kompletten Canyon durch seid, gibt es wieder weiten Blick auf Steine, Berge und den Himmel. Hier fließen auch die Wassermassen über Kilometer her um dann hier Ihren Weg durch den Canyon zu suchen, in dem der Wasserspiegel dann schnell Meter um Meter ansteigt.

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Antelope Canyon – Blick am Ende

Doch es geht hier nicht raus. Es geht also den ganzen Weg zurück, wieder durch den Canyon, nun aber von der anderen Seite.

 

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Antelope Canyon – Eingang von der Rückseite

Insgesamt ist es ein wunderschönes Erlebnis und ein toller Platz. Wer die Zeit hat sich hier etwas umzusehen und vielleicht eine Zeit wählt die nicht zu den „Spitzenzeiten gehört“, der wird hier sicher auch seine Freude haben. Touren lassen sich vor Ort buchen, oder aber im Voraus online.

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