Allgemeines, Reise

Reiseutensilien – was nimmst Du alles mit? [Teil 2]


Nachdem wir uns im ersten Teil mit den Fragen nach der Flüssigkeit und der Kosmetik beschäftigt haben, falls Ihr diesen Beitrag verpasst habt, gern hier:

—> Reiseutensilien – was nimmst Du alles mit? [Teil 1]

geht es nun heute mit dem zweiten Teil weiter. Dort geht es weniger um Flüssiges, eher um Gadgets, Kabel, Sim Karten und dergleichen.

Auch hier stellt sich vor jeder Reise wieder die Frage, was schleppt man alles mit. Zu viel Kram möchte man nicht mitnehmen. Einerseits muss man es tragen, auf der anderen Seite kann man nur wieder irgendwo ein Kabel vergessen. Ich kann das hervorragend, von mir können ganze Zubehörhersteller leben.

Auch bei dem Kabel- und Adapterthema ist es am Ende so, wie ich es bei den Flüssigkeiten und Medikamenten schrieb. Ich habe einen fertig gepackten Rucksack, alles hat seinen Platz und ich packe es nie aus.

Zu Hause nutze ich zum Beispiel andere Netzteile, andere Kabel und dergleichen und auch den Kindern konnte ich irgendwann abgewöhnen, Kabel aus dem Rucksack zu nehmen. Sonst verlässt man sich darauf und steht irgendwann da und kauft wieder neue, weil unterwegs.

Um all diese kleinen Sachen zu verstauen nutze ich ein Amenity Kit von einem Flug. Meine Wahl dafür ist immer noch das ehemalige British Airways First Class Kit, das seht Ihr auch auf dem Foto.

Braucht Ihr auch eine Tasche, mehrere sogar oder einen Beutel? Egal ob für das iPad oder Kabel, alles findet Ihr in meiner „Auktion“ zu Gunsten des Kinderhospizes, welche nun schon das fünfte Jahr läuft.

Amenity Kits, Schlafanzüge und mehr – für Euch und für den guten Zweck

Das Wichtigste – ein Netzteil für die ganze Welt

Gerade wenn man viel unterwegs ist, braucht es in jedem Fall Adapter. Da ich keine Lust habe noch extra Kabel und dann wiederrum einen Reiseadapter mitzunehmen, um die lokalen Steckdosen zu nutzen, habe ich eine andere Lösung gefunden.

Ein wenig einfacher wird es dadurch, dass ich meist nur mit Macbook, iPhone und max. noch einem iPad unterwegs bin. OK, noch ein Rasierer, aber sonst gibt es an technischen Geräten nichts mehr. Daher habe ich seit Jahren diese (roten) Aufsätze für die unterschiedlichen Länder für das originale Macbook Ladegerät dabei.

Genauer ist es folgendes Modell:

Die einzelnen roten Adapter seht Ihr nochmals unten auf einem der anderen Bilder. Diese sind auch deshalb ganz hilfreich, weil es im Flieger oft internationale Stecker gibt, aber die US oder EU Version oft nicht so richtig fest sitzt. Die Variante aus UK mit den 3 Steckern aber schon. Daher nutze ich auch bei internationalen Steckdosen oft genau diese.

Nun gab es nur noch ein Problem. Das Macbook Netzteil hatte nur das Kabel für das Macbook und nichts weiter. Daher bin ich vor einiger Zeit auf etwas anderes und ganz passendes aufmerksam geworden.

Es ist nichts anderes als eine Art Hülle/ Aufsatz. Hier wird das originale Netzteil einfach herein gesteckt und erweitert sich dann. Aus dem einen USB C Anschluss den sonst das Macbook belegt, werden 1 USB C und 3 normale USB Anschlüsse. Einer davon mit einer größeren Ladespannung zum schneller laden.

Früher habe ich das Problem dann gelöst, in dem ich einfach das Telefon am Macbook angeschlossen habe, was aber nicht immer einfach zu lösen war. Mal passt es nicht, mal hängt dann wieder ein Kabel rum und dergleichen.

Meine Lösung ist also, TWELVE South Travel Adapter und dazu Dockcase zur Erweiterung des Netzteils.

Das DOCKCASE könnt Ihr Euch hier anschauen und bestellen

Da Macbook Ladegeräte der neueren Generation USB C nutzen, lassen sich diese auch für andere aktuelle Notebooks verwenden. Also passt die Kombination hier nicht nur für Apple.

Kabel, Stecker, Adapter

Was mir gerade bei dem Foto auffiel, ich habe zwei Kabel und zwei Adapter doppelt, daher kann eines davon weg. Aber der Reihe nach.

– Kabel USB-C auf Lightning (hier anschauen und bestellen)

Damit lässt sich das iPhone auch direkt am Macbook Ladegerät laden, wenn man nicht den normalen UBS Anschluss nutzen will. Zudem lassen sich Macbook und iPhone damit verbinden und Daten austauschen, falls nicht eh AirDrop oder sonstige Wege genutzt werden. Sitze ich eh am Schreibtisch irgendwo, dann lade ich hiermit das iPhone am Macbook.

– UBS-Lightning Kabel (hier anschauen und bestellen)

Davon kann sogar eins zu Hause bleiben. Im Flieger reichen die kurzen Kabel oft aus, da die USB Steckdose direkt am Tisch ist. Daher hatte ich das Teil einmal irgendwann gekauft und eingepackt, also als Notlösung gedacht.

– USB-C auf USB (hier anschauen und bestellen)

Auch das habe ich doppelt, sogar dreifach. Auf dem Bild oben links als kleiner Adapter und unten schwarz und weiß als Kabelvariante. Da es unterwegs, egal ob Hotel oder bei Kunden immer wieder mal USB Geräte gibt, die angeschlossen werden müssen, oder auch ein USB Stick, ist so ein Adapter ganz gut. OK, drei brauchte es jetzt nicht, bleibt also auch einer zu Hause.

– Kopfhöreradapter für das Flugzeug (hier anschauen und bestellen)

Da ich gern meine eigenen Kopfhörer/ Headsets nutze, habe ich auch noch den Adapter für den Flieger mit. Einen dreipoligen nicht auch noch, ich nutze eh fast nie das Inflight Entertainment, aber dieser liegt lange rum und bleibt daher auch drinnen.
Zu den genutzten Kopfhörern schreibe ich noch separat etwas.

Was haben wir noch auf dem Bild… ach ja, Aufsätze für die In Ear Headsets. Ich habe leider die Headsets oft in der Hosentasche, einfach blöd raus gezogen und schon ist ein Aufsatz weg. Bevor ich dann tagelang suchen muss, habe ich diese einfach dabei.

Die kleine Münze als Geschenk von einem der Kinder, das war es dann für dieses Bild auch. Alle Artikel habe ich Euch- soweit ich Links finden konnte, jeweils dahinter verlinkt.

SIM Karten, USB Sticks, Post-It, etc.

Zuerst ein alt anmutender

– USB Stick

Den habe ich nach wie vor immer dabei, obwohl alles schnurlos geht. Manchmal ist es einfach hilfreich und damit lassen sich Daten schnell von A nach B schaufeln. Da der so klein und leicht ist, bleibt der auch da.

– SIM Karten (hier anschauen und bestellen)

Obwohl ich viel mit meiner tollen Vodafone Travel Flat mache (die es so nicht mehr gibt, aber hier nachzulesen) kaufe ich dennoch ab und an eine lokale Simkarte. Oft um für lokale Kunden/ Partner/ Freunde dort erreichbar zu sein, aber auch oft weil die Daten dann nochmals deutlich billiger sind.

In einigen Ländern bin ich so oft, dass ich die Karte noch weiter/ erneut nutzen kann, andere habe ich mal aussortiert oder sind abgelaufen und ich war zu faul diese wegzuwerfen. Ja, ich könnte da einmal aufräumen.

Dazu habe ich noch eine Hülle, in der man kurz mal eine SIM Karte zwischenlagern kann (links im Bild) und natürlich, essenziell, diesen Stachel (wie heißt das Ding eigentlich? Schreib es gern als Kommentar) womit man die Sim Karte auswechseln kann.

Ach ja, Thema SIM. Ich bin sehr, sehr glücklich über das iPhone XS und dort besonders die Dual Sim. So habe ich meine Vodafone Karte immer als eSIM drin und kaufe lokal bei Bedarf eine andere nach.
Früher musste man dann zum Onlinebanking oder anderen Sachen wo es eine SMS gab, erst die Karte tauschen. Heute sind einfach beide aktiv und gut.

Dazu Post-it’s, da ich auf Unterlagen die ich ab und an mal im Flieger lese, schnell einmal Notizen für meine Mitarbeiterin mache und es dann bis nach Hause nicht vergessen habe. Dazu Stifte, wie oft sitzen Menschen im Flieger und es fehlt ein Stift für das Ausfüllen der Einreisekarte. Ob das jetzt einer mit „Stöpsel“ zum Smartphone bedienen sein muss? Nein. Den (roten) gab es so einfach im Hotel.

Dazu eines dieser Erfrischungstücher, davon habe ich im Rucksack aber noch ein, zwei, drei, kann man irgendwie immer mal brauchen und fülle ich dann wieder auf.

„Fensterschlüssel“

Das ist eine eher lustige Geschichte. Es gibt ein Hotel wo ich sehr oft wohne, dort kann man die Fenster (welche Terrassen sind) nur kippen. Das wurde vor einigen Jahren einmal eingeführt. Obwohl es hüfthohe Gitter gibt, dürfen die nicht mehr auf. Warum? Weil Menschen ständig Ihre Kippen runter geworfen haben, nicht weil diese raus gefallen wären.

Als das eingeführt wurde, habe ich (eher scherzhaft) zu dem damaligen Hoteldirektor gesagt: „jetzt muss ich woanders wohnen, ich mag frische Luft!“. Keine 10 Min. später stand er mit dem Schlüssel hier vor der Tür, seitdem schleppe ich den mit mir herum und nutze den auch wenn ich da bin. (T. wenn Du das liest…. ja, ich habe den noch)

Mein Lieblingskabel – USB zu USB-C, Micro USB und Lightning (hier ansehen und bestellen)

Das muss immer mit. Auf der einen Seite USB, auf der anderen, aber drei Stecker die je nach Bedarf genutzt werden. Damit lassen sich iPhone, iPad (als USB C) oder auch Akkupacks aufladen, welche oft Micro-USB haben. Das ist auch das Kabel, welche ist im Flieger nutze. Klein genug, um es vor dem Einsteigen schnell in die Hosentasche zu stecken und alle möglichen Optionen dabei.

So, damit es nicht zu lang wird, machen wir von dem folgenden Bild nur noch zwei Sachen, Kopfhörer und Headsets machen wir dann im nächsten Beitrag.

Einen kleinen Stecker, um das iPhone auch in der Bahn mal schnell zu laden besitze ich auch noch, auch im Flieger wenn der USB nicht will. Daher ist der dann auch noch mit. So in der Außentasche des Rucksacks, dass dieser auch mit einem Griff da ist.

Dazu ein Akku Pack, welcher mit 10.000mA das iPhone mehrfach laden kann. Auch lasen sich meine Kopfhörer damit schnell nachladen. Hier sieht man auch, warum das zuletzt genannte „Lieblingskabel“ mit muss. Damit lade ich dann den (oder das?) Akku Pack wieder auf.

Powerbank 10.000mA hier anschauen und bestellen

Im nächsten Beitrag beschäftigen wir uns dann mit den Kopfhörern und dann bleibt nur noch die Frage nach Schlafanzug, Latschen, Rucksack und Koffer. Mal sehen ob das dann alles in einen passt.

Bis hierher, viel Spaß fürs Durchhalten. Ist leider doch länger geworden als ich dachte. Du hast trotzdem noch Fragen… oder nutzt Du etwas was ich unbedingt haben sollte? Gern einfach als Kommentar.


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