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Flug Review: Lufthansa Business Class 747 Upperdeck von Vancouver nach Frankfurt – Gastbeitrag

Wir betraten das Flugzeug durch den vorderen Finger und wurden dann von einer Stewardess über die Treppe auf das Oberdeck der 747-400 geschickt. In dieser Maschine gibt es drei Reiseklassen, die Business Class (unten in einer 2-3-2 Anordnung, oben in einer 2-2), die Premium Economy und die Economy Class. Dort angekommen wurden wir von einer weiteren Stewardess begrüßt und nahmen unsere Plätze ein. Großer Nachteil oben: es gibt nur eine Toilette und diese ist gefühlt einen Quadratmeter groß und bietet wenig Komfort.

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Lufthansa Business Class 747-400

Der Sitz

Sehr schnell aufgefallen ist uns, dass die Maschine eher alt war – und dementsprechend der Sitz auch schon seine besten Zeiten hinter sich hatte. (Maschine war die 19 Jahre alte D-ABVU am 3.8.2018) Die Klapptische waren nur noch mit Gewalt zu bewegen, der Schlitz an den Fenstern lies dann doch etwas mehr Luft und Licht durch als gedacht.

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Lufthansa Business Class 747-400, Ablagefach

Unter dem Bildschirm befindet sich noch ein Fach für Zeitschiften, darunter ein weiteres Fach wo sich das Amenity Kit befindet (nichts Besonderes, weder qualitativ noch inhaltlich). Unter der Armlehne befindet sich der fest verbundene Kopfhörer, leider in sehr stark abgenutzter Qualität – und noch mit den Überziehern vom Vorgänger. Auch die Sauberkeit war nicht ganz so gut…

 

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Lufthansa Business Class 747-400 – Amenity Kit von reisenthel

Der Sitz lässt sich auf Knopfdruck zum Bett verwandeln, allerdings ein eher durchschnittlich bequemes. Der Sitz kam mir sehr eng vor, zudem empfand ich die Decke als echte Zumutung, billige und sehr schlechte Qualität.

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Lufthansa Business Class 747-400, Monitore

Atmosphäre gestalten mit Licht kennt man an Bord dieser Maschine nicht. Nach dem Essen ging das Licht aus, direkt vor dem Frühstück ging die gesamte Festbeleuchtung an. Verschiedene Lichtphasen? Fehlanzeige.

 

Entertainment und Wifi

Lufthansa bot auf dem Flug ca. 150 Filme und jede Menge Serien an. Allerdings auf einem Monitor, der nicht mal einen Touchscreen hatte, sondern nur per Fernbedienung genutzt werden konnte. Ist auch eine Weile her, dass ich das zuletzt hatte. Die Filmauswahl an sich war sehr bunt gemischt und gut.
Auch Wifi wurde auf dem Flug angeboten, haben wir nicht genutzt, aber die hier die Preisgestaltung der vier möglichen Pakete: Flynet Chat 9 € (nur Texte, keine Bilder), 1 Stunde 9 €, 4 Stunden 14 €, ganzer Flug 17 €

(Anm. SVEN, das WiFi funktioniert auf Lufthansaflügen tendenziell eher tadellos. Eine Nutzung mit iPass und damit über CPH Wifi für knapp 16 EUR monatlich ist möglich)

Details zum Wifi:

So kommt Ihr zu kostengünstigem WiFi und iPass Zugang

Hier der Weg um aktuell an die Zugangsdaten für iPass mit CPHWIFI zu kommen

Das Essen

Vor dem Start gab es bereits ein Getränk nach Wahl. Kurz nach dem Start wurden die Menükarten verteilt. Zunächst gibt es jedoch eine Schale mit Nüssen. Nach ca. 90 Minuten Flugzeit wird der Menüwunsch abgefragt und kurz darauf serviert. Das Essen war qualitativ gut.

 

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Essen, Teller, Platte, Kochkunst, weiß, Grün, Im Haus, Käse, Soße, Bohnen, HuhnWährend des Fluges konnte man sich in der Galley unten (d.h. Treppe runter laufen) mit weiteren Getränken und Snacks versorgen, die Auswahl war jedoch überschaubar.
Zum Frühstück gab es dann etwas merkwürdige Kreationen, u.a. „Italienisches Omelette mit Austernpilzen und Ratatouille“. Wer’s mag, unser Fall war es nicht. Dafür gab es als Alternative die Möglichkeit die Welcome Lounge in Frankfurt zu nutzen, worauf wir verzichtet haben.

Das Essen war insgesamt ok, wobei das Frühstück eher nicht so super war.

Der Service

Es gab ab und zu Nachschub an Getränken, der Service war insgesamt aber eher zurückhaltend. Nicht unfreundlich, aber Wärme hat man keine gespürt, es wurde recht routiniert das Programm abgespult.

Anmerkung:

Weitere Berichte zur Lufthansa Business Class in der 747-400 gibt es hier:

Review Lufthansa Business Class in der Boeing 747-400, Upper Deck

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