Reise

In 41 1/4 Stunden um die Welt – eine Reise in mehreren Akten #Booked


Da Ihr nun mehrfach gefragt habt, warum es zu dieser Reise gar keinen „Gebucht-Artikel“ gab und wie das denn nun überhaupt zustande kam, habe ich mich entschlossen dieses etwas verspätet nachzuholen. Der Grund ist im Übrigen ganz einfach. Ein kleiner Teil der Reise wurde bereits im Mai gebucht, während ich im Hyatt Paris (Review gibt es hier) weilte, vor meiner Reise nach Asien. Das war aber nur ein ganz kleiner Bruchteil, alles andere musste dann darum gebastelt werden und wurde x-Mal umgeworfen. Auch kamen meine längere Krankheit und diverse Krankenhausaufenthalte dazu und waren nicht gerade förderlich für meine Motivation zu bloggen.

Da ich aber riesig froh bin, wieder soweit „reisefit“ zu sein, wollte ich diese Reise keinesfalls absagen. Das auch deshalb, weil mir die letzten Wochen wieder einmal sehr deutlich gezeigt haben: Mache das war Dir Freude macht und wenn Du es kannst, schiebe es nicht auf. Dieser recht abgedroschene Satz „Lebe jeden Tag, als wäre es der letzte“ hat zumindest einen Funken Wahrheit. Aber nun wieder zu den spannenden Themen, der Organisation der Reise. In diesem Artikel, der ein bisschen „booked“ und ein wenig „Reise-Live-Bericht“ ist, schauen wir uns zunächst einmal die Segmente an.

Der längste Flug der Welt

Wer in den letzten Tagen und Wochen etwas über Flüge gelesen hat, der kam auch an dem Bericht des SQ22 nicht vorbei. SQ 22 steht für den, planmäßig, längsten Flug der Welt, auch wenn dieser nicht ganz neu ist. Singapore Airlines flog schon vor Jahren bis zur Einstellung der Strecke mit einem modifizierten A340 in einer reinen Business Class Bestuhlung von Singapur nach New York. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde der Flug dann schließlich eingestellt, was sicher auch an Preisen für das Kerosin lag. Wer ab diesem Zeitpunkt von Singapore nach New York reisen wollte, der musste sich dann auf einen Umstieg einstellen. Ob in Hongkong, Japan oder nach der Langstrecke in den USA, irgendwo musste man nun umsteigen. Wer nahezu direkt mit Singapore Airlines fliegen wollte, der machte sich knapp 12 Stunden auf den Weg nach Frankfurt, dort stiegen Gäste aus und ein und die A380 flog direkt weiter nach New York. Damit hatte der Passagier dann immer noch einen recht bequemen weg, flog er doch erst zwölf und dann weitere 8 Stunden. Die Gesamtreisezeit erhöhte sich aber damit auf knapp 22 Stunden. Das ändert sich nun wieder, denn Flug SQ22 (der Rückflug trägt die Nummer SQ21) verbinden die beiden Metropolen nun in knapp 18 Stunden, bei guten Windverhältnissen sind es gar nur knapp 17 Stunden.

Ticket nach New York – Start in Indien

Die genaue Dauer der Flüge könnt Ihr unter DIESEM LINK bei FLIGHTRADAR nachsehen. Der Erstflug brauchte dabei auf dem Hinweg nach New York 17:25 Std., der Rückflug war in 17 Stunden und 34 Minuten absolviert. Wer nun einigermaßen „flugverrückt ist“, der möchte auch diesen Flug einmal auf seiner Karte sehen (LINK JETLOVERS). Bereits kurz nach der Öffnung der Reservierung gab es ein besonderes Special. Statt der aus Singapore zu zahlenden 4.500 Euro für den einfachen Flug, ist ein Tarif aus AMD, also Ahmedabad (einer Stadt in Indien) verfügbar und kostet dann „nur“ noch 1.164 Euro. Die Details zu der Aufteilung des Flugpreises findet Ihr in meiner Buchungsbestätigung.

Es ist immer noch viel Geld, gar keine Frage. Dennoch hat jeder sein Hobby und kann und sollte sein Geld dafür ausgeben, was ihm Spaß macht. Andere trinken kern teuren Wein, Whiskey oder dergleichen, wieder andere haben teure Sportarten als Hobby oder leisten sich Modelbahnen etc. Dazu kommen für meine Flüge noch eine freiwillige CO2 Kompensation in Höhe von ca. 131 Euro. Ich mache das nicht bei jedem Flug, aber bei Flügen ohne spezielle Notwendigkeit schon. Hier musste ich aber bei der Berechnung den Umweg über Frankfurt wählen, da Atmosphere davon ausgeht, die Streck kann kein Flugzeug direkt fliegen. 🙂

Buchung des „Drum Herum“ und ungewöhnliche Anreisen

Doch der Flug startet nun einmal in Indien und da muss man auch erstmal hin, ebenso wäre es ganz hilfreich von New York auch wieder nach Hause kommen. Jetzt kann man sicher ganz einfach und simpel normale Flüge buchen, einmal hin und direkt zurück, das wäre aber nicht „so meins“. Also versuche ich auf den Flügen „drum herum“ noch einige neue Produkte für mich und neue Reviews mitnehmen. Erstmal muss es also nach Indien gehen. Dabei wird Ahmedabad nicht so wirklich oft angeflogen. Etihad aus Abu Dhabi oder Qatar via Doha sind denkbar, ebenso natürlich Singapore Airlines. Irgendwie fand ich aber all diese Optionen nicht ganz schön und ich hatte seit längerem schon das neue Andaz Hotel in Delhi auf meiner Liste. Was liege also näher als eine Anreise über Delhi zu wählen.

Zunächst eines vorweg. Solche oneway Flüge können schnell beachtliche Preise annehmen, daher ist es gerade für solche selbst „gebastelten“ Reisen von riesigem Vorteil Meilen oder Punkte bei American Express vorrätig zu haben, diese eigene „Währung“ spart hier tausende Euro.

Ich hatte mich also zunächst für eine gemeinsame Anreise entschieden. Es sollte von Frankfurt mit der wunderbaren Qatar Qsuite im A350-1000 nach Doha und dann weiter nach AMD gehen.

Wie das dann ausgesehen hätte, das lest ihr hier:

Ein weiterer Vorteil an Meilentickets ist die schnelle und (mit Status) kostenfreie Stornierung. Gebucht hatte ich also bei British Airways mit Avios (so heißen die Meilen im BA Executive Club),

diese Buchung aber dann wenige Tage vor Abreise wieder storniert, da ich aus meiner Sicht etwas Besseres gefunden hatte. Kurzfristig fand ich nämlich über das Meilenprogramm bei Delta Airlines noch Flüge mit folgendem Routing:

  • Hamburg – Amsterdam – Delhi mit KLM

Das brachte mir gleich mehrere Vorteile. Einerseits spare ich mir eine 8 Stunden Bahnanreise nach Frankfurt, andererseits komme ich zu einem neuen Produkt, der neusten KLM Business Class im Dreamliner, dem Boeing 787-9.

Flug Review: KLM Business Class, Boeing 787-9 von Amsterdam nach Delhi

Dazu waren 65.000 Meilen und 230€ nötig, die Meilen hatte ich noch nicht vollständig bei Delta, so transferierte ich diese von American Express im Verhältnis 5:4.

Auch für solche kurzfristigen Buchungen solltet ihr bei allen relevanten Meilenprogrammen angemeldet sein und die Konten soweit möglich auch mit Eurer American Expresskarte verbunden haben. (hier findet Ihr mehr Infos zur American Express Karte. Aktuell auch wieder mit Bonus zu bekommen.

Der Punktetransfer war dann binnen 30 Minuten abgeschlossen, was sonst 4-5 Tage dauern kann. So schnelle Transfers sind wichtig, da sonst der gerade verfügbare Platz schon wieder weg sein kann.

Während also mein Mitreisender von Frankfurt über Doha nach Delhi fliegen wird, schaute ich mir für mich und Euch das neue KLM Produkt an. Da ich nur zwischen 55 Minuten und 4:30 Std. Transferzeit in Amsterdam wählen konnte fiel die Wahl auf die sicherere Option. Die verbleibende Zeit habe ich für einen kleinen anderen Test genutzt. Im Flughafen Amsterdam gibt es das YotelAir, ein Hotel im Transitbereich mit kleinen Zimmer. Wie mein Erlebnis war und ob Ihr Euch das auch einmal ansehen solltet, das lest Ihr hier.

Kurzreview: YotelAir Amsterdam – Schlafkabinen statt Lounge?

Danach flog ich also dann nach Indien und traf mich dort am Flughafen mit meinem Mitreisenden. Zusammen ging es dann nach einer recht unkomplizierten Einreise in dem Fahrzeug des Hotels in selbiges. Das macht gerade nachts um 2 Uhr durchaus Sinn. Kein Suchen nach einem fähigen Taxifahrer, direkt am Ausgang erwartet und ab ins Hotel. Das Andaz ist nur knappe 10 Minuten vom Flughafen entfernt, bietet eine wunderbare Bar und ein tolles Restaurant und zudem ist es perfekt für Planespotter. Aus der Suite ließen sich dann auch direkt einmal die Antonov bewundern.

Ausblick aus der Suite im Andaz Singapore – ein Himmel für Flugzeugfans

Weiterreise innerhalb Indiens – Vistara

Nach knapp 1,5 Nächten, denn Anreise war ja nachts um 2 und Abreise dann am Abend, ging es nun weiter an das eigentliche Start“ziel“, also ab nach Ahmedabad. Wir haben also zunächst einmal nach Flügen geschaut und überlegt, wie kommen wir da hin. Die Wahl ist dann durchaus überschaubar. Dabei stehen Air India, Jet Airways oder Vistara zur Verfügung. Während die ersten beiden vielen noch ein Begriff sind, ist es bei Vistara schon eher nicht mehr so. Eine junge Airline, moderne Flugzeuge und ein sehr gutes Servicekonzept gaben den Ausschlag. Für den Flug UK969 von Delhi (DEL) nach Ahmedabad (AMD) wurden dann knappe 80 Minuten Flugzeit eingeplant.

Das Ticket in der Business Class, welche sogar echte Businessclasssitze aufweist, schlug mit knapp 120 Euro zu Buche. Dazu gehören die üblichen Vorteile wie Priority Check in und Sicherheitskontrolle, Zugang zur Lounge und ähnliches. Die Airline ist eine Beteiligung von Singapore Airlines, so könnt Ihr auch Eure Flüge dort gutschreiben lassen, da diese sonst zu keiner Allianz gehören.

Das Erlebnis war wunderbar. Angefangen vom Betreten des Airports bis hin zum Aussteigen, einfach ein tolles Reiseerlebnis. Das könnt Ihr auch bereits nachlesen, das Review ist bereits fertig. (Vistara Business Class A320 im Review)

Review: Vistara Business Class Delhi nach Ahmedabad – Airbus A320

Angekommen in AMD hatte ich auch dort wieder den Transfer durch das Hotel gewählt. Warum? Weil es dann auch hier bei Ankunft direkt und einfach ist. Bei der Rückreise zum Flughafen einen Abend später haben wir uns dann aber für UBER entschieden. Die Fahrt war dann zudem nochmals um einiges günstiger.

Gegensätze in Indien

Doch wo wohnen, mitten in Indien? Auch hier fiel die Wahl schnell auf eines der beiden Hyatt Hotels. Warum? Weil ich zumindest grob weiß was mich erwartet und einen direkten Kontakt habe, wenn es mal nicht so läuft. Dabei spielt sicher auch der Globalist Status eine Rolle, so ist immer das Frühstück inkludiert, immer Internet, meist ein Upgrade und so war es auch hier. Angekommen im Hotel, gab es ein Upgrade auf eine Suite im 17. Stock. Das komplette Review folgt noch (demnächst, wenn ich Zeit finde), dennoch vorab, es war ein durchaus angenehmer Aufenthalt.

Gebucht hatte ich auch hier wieder zwei Nächte. Auch wenn es einen Late Checkout auch so gegeben hätte, bei einer Abreise nach 20 Uhr ist es durchaus angebracht hier eine Nacht mehr zu buchen.

Gerade hier in Ahmedabad ist es noch viel deutlicher. Kaum verlässt man das Hotel (mal abgesehen von einem riesigen Einkaufszentrum direkt nebenan), ist der Gegensatz deutlich. Das sieht man nicht nur, das riecht man auch. Zudem werden hier Ersatzteile neben lebenden Hühnern, rohem Fleisch, Obst und anderen Sachen direkt an der Straße verkauft. Das Hupen ist nicht zu überhören und das selbst im 17. Stock mitten in der Nacht. Eines der wichtigsten Utensilien an jedem Fahrzeug, die Hupe.

Kühe finden sich auch überall, mitten auf der Straße, allein. Alles hält an, hupt und fährt drum herum. Wer schon einmal da war, den Geruch vergisst man so schnell auch eher nicht. Am Abend fahren wir also zum Flughafen, wo es abends durchaus voll werden kann. Wie in Indien üblich wird schon vor Betreten der Flughafens die Bordkarte kontrolliert, sonst geht es gar nicht erst ins Gebäude. Der Flughafen Ahmedabad ist selbst sehr neu, modern und aufgeräumt. Das Wlan mochte nicht so wirklich und die Organisation des Boarding ist typisch indisch, aber sonst war es alles sehr entspannt.

Singapore A330 Business Class

Eingesetzt wird von Singapore Airlines auf dem knapp 5,5 stündigen Flieg ein Airbus A330. Im Gegensatz zu den anderen Produkten ist es hier eine regionale 2-2-2 Bestuhlung und dieser Sitz ist eher eine Rutsche, als ein flaches Bett. Jetzt ist es ein Abflug um 22:50 Uhr und ich habe dennoch 2 Stunden geschlafen.

Singapore Airlines A330 Business Class

Zudem war die Maschine nicht voll und Singapore Airlines hatte mir bereits den Nebensitz geblockt. Woran es gelegen hat? Keine Ahnung. Vielleicht an einem Status, dem Star Allianz Gold. Aber nicht nur bei mir, auch bei meinem Mitreisenden und den beiden Damen zwei Reihen vor mir, waren die Sitze daneben direkt frei. So ist dann auch eine 2-2-2 Bestuhlung allein sehr angenehm zu fliegen.

Keine Gefälligkeiten, einfach normale Buchungen

Und nein, der Grund für den freien Nebensitz, den hier ein twitter Nutzer vermutete, ist es sicher nicht. Singapore Airline hat mir den Sitz sicher nicht geblockt, weil ich über diesen Flug schreiben werde, wie auch, sie wissen es ja nicht einmal. Die Frage war: „Man kann bei der Buchung den Nachbarsitz blockieren?“ und eine Antwort darauf…

„Indem man verspricht, gut über SQ zu schreiben…“

Alle Flüge sind bezahlt, also von mir, alle Hotels ebenfalls. Upgrades auf Suiten kommen vom Status oder bei Hyatt zudem durch die Hyatt Prive Rate. Eine besondere Rate, welche Ihr auch buchen könnt. Damit sind- ähnlich wie Virtuoso, besondere Vorteile verbunden. Ist dem nicht so, oder gibt es ein besonderes Benefit von Hotel oder Airline, so lest Ihr das immer im Review als Disclaimer. Selbst bei einer Einladung gäbe es auch keinerlei Vorgaben und ich schreibe auch hier wenn mir etwas nicht passt/ gefällt.

Als kurzes Fazit vorab, alles andere dann im Review: Der Flug war völlig entspannt, die Crew mehr als freundlich und zuvorkommend. Der Sitz ist nicht mehr unbedingt up to date, weshalb auch immer mehr 787-10 eingesetzt werden und auch Delhi bald auf der Liste steht. Das Produkt dann ist deutlich verbessert, wie Ihr hier im

lesen könnt. Das war auf meinem Bangkok Flug im Mai.

Auch wenn Singapore Airlines sehr solide Produkte fliegt und der Service fast immer gut ist, ich kann den Hype nicht nachvollziehen. Bei meinem damaligen Flug aus Amsterdam nach Singapore hatte ich ein eher nicht so tolles Erlebnis.

Also kommen wir nach gefühlt 2 Stunden Schlag in Singapur an. Nach indischer Zeit ist es nun noch 5 Uhr morgens, in Singapur 7 Uhr. Also wechseln wir mit dem Skytrain vom Terminal 2 zu 3 und reisen dann an einer überschaubaren Schlange ein. Wie immer unkompliziert. Dennoch solltet Ihr auf Eure Medikamente achten, denn hier bei der Einreise sind für bestimmte Medizin (auch solche die bei uns harmlos sind) vorab Genehmigungen zu beantragen. Ich hatte meine diesmal nach einer Woche. Anders als bisher wollte man dieses Mal für den Antrag auf Fotos von der Verpackung der Tropfen, daher dauerte es mit der Rückfrage etwas länger.

Vorsicht bei Einreise mit Medikamenten in Singapur – selbst Harmloses wird zum Problem

Nach der Einreise geht es ins Hotel. Warum nicht in die Stadt, wenn es doch erst in 15 Stunden weiter geht? Weil mein Mitreisender zum Erreichen seines Star Gold Status über die Amex Platin und dem Umweg via Shangri La noch einen Flug braucht und daher nach KUL fliegt, ich etwas schlafen und arbeiten will und zudem ein besonderes Hotel ansehen, das Crowne Plaza Singapore Airport.

Und hier ist er auch, der Disclaimer. Ich wohne hier im Crowne Plaza Hotel nämlich auf Empfehlung von Gilbert, einem Blogger aus Großbritannien. (hier sein „GodSafeThePoints“ Blog) Durch seinen Kontakt bekam ich eine Blogger/ Media Rate, welches für die Tagesnutzung des Zimmers mit Runwayview etwa 25% unter der normalen Rate liegt.

Das beeinflusst meine Meinung auch hier nicht, dennoch hatte ich es bei Gilbert gesehen vor Monaten und mich dann für die Buchung entschieden. Da die normalen Buchungen über die IHG Seite nur für Anreisen ab 15 Uhr funktioniert, schrieb ich hier das Hotel wegen einer Tagesrate an und da wurde mir die reduzierte Rate angeboten. Nutzung von 7 bis 7, also 12 Stunden.

Crowne Plaza Hotel Singapore Airport, Ausblick Zimmer mit Runway View

Für Flugzeugfreunde ein Himmel… Direkt über den Gates mit Blich auf die Runway. Während es jetzt knapp 18 Uhr ist, mein Mitreisender noch in Kuala Lumpur weilt, schreibe ich den Bericht hier für Euch, nachdem ich den Tag bisher teilweise zum Schlafen genutzt habe. Da es jetzt in New York 6 Uhr morgens ist, komme ich so recht gut in die neue Zeit.

17,5 Stunden durch die Nacht

Der heute Abend folgende Flug soll der längste Flug der Welt sein/ werden. Singapore Airline beansprucht diesen Titel für sich, meiner wird es nicht. Im Mai kam ich mit Qatar aus Neuseeland, aufgrund von Wetter und Umwegen hatten wir dort 18 Std. und 18 Minuten Flugzeit, die erreichen wir heute nicht. Wie das so war und den Verlauf des Fluges, das habe ich Euch hier aufgeschrieben.

Der Unterschied zu heute? Wir fliegen in die Nacht und 17 Stunden durch die Nacht, es wird nicht wirklich hell. Bei dem Start um 23 Uhr in Singapur ist es dunkel, dann geht es der Nacht entgegen und am Ende landen wir morgens um 5 in New York, auch dunkel. Mal sehen wie das so wird.

Das Flugerlebnis könnt Ihr bei mir lesen, und bei Global Traveller TV sehen, denn die beiden Jungs sind zufällig auch auf dem Flug und werden Ihr Erlebnisse in einem Video festhalten.

Die Kabine des speziellen A350 LR (Long Range) besteht nur aus Business Class und Premium Economy, eine normale Eco gibt es nicht, möchte sicher auch niemand bei der Flugzeit. Wir sitzen in der ersten Kabine der Business Class, die Global Traveller in der hinteren Kabine. Es wird also Eindrücke von überall geben.

Während wir unseren Flug ab Indien mit Geld bezahlt haben, nutzen die beiden Meilen. So schrieb ich vor einiger Zeit bereits, es gibt den Flug von New York nach Singapore und auch anders herum, für 67.000 Meilen bei Lufthansa Miles and More.

Singapore Airlines – der längste Flug der Welt mit Meilen buchbar – 18 Std. Business Class für 67.000 Meilen

Wer das also noch einmal fliegen möchte, die Verfügbarkeiten sind teilweise gar nicht so schlecht.

Nachdem wir dann in New York gelandet sind, gibt es derzeit noch zwei Optionen, ich weiß noch nicht wie und welche es wird. Wir bleiben auf jeden Fall zwei Tage in New York. Dann geht es entweder mit SAS von New York Newark in der A330 nach Stockholm und dann nach Hause, oder aber ich fliege mit British Airways auf der BA002, also dem Babybus A318 über den Teich und lande dann in London City, mal sehen.

British Airways A318 All Business Class von New York nach London City

Vielleicht wird es auch noch etwas ganz anderes. Jemand noch eine Idee? Auch das wird ein Meilenflug werden, in Anbetracht der Tatsache, dass oneway Flüge nahezu unbezahlbar sind.

Für die BA Variante spricht aber die neu eröffnete BA First Class Lounge in New York, auch die Priority Pass Alaska Airlines Lounge könnte noch einen Besuch wert sein, schauen wir mal.

In New York bleiben wir bei der Hotelkette, die wir hier in Singapore hatten. Es wird auch hier IHG, genauer das neue Crowne Plaza HY36 in Manhattan.

(c) GCMAP.com

Insgesamt ist es eine sehr spannende Reise mit vielen neuen Eindrücken. Das Routing sieht dann derzeit so aus:

Solche Karten und die Entfernungen könnt Ihr mit GCMAP selbst erstellen. Hier der Guide dazu.

Start Ankunft Entfernung
HAM AMS 249° (W) 246° (SW) 236 mi
AMS DEL 084° (E) 083° (E) 3,962 mi
DEL AMD 217° (SW) 216° (SW) 470 mi
AMD SIN 121° (SE) 120° (SE) 2,580 mi
SIN EWR 358° (N) 358° (N) 9,534 mi
JFK LCY 051° (NE) 064° (NE) 3,472 mi
LCY TXL 077° (E) 078° (E) 568 mi

Wenn einmal alles fertig geschrieben ist, soll es folgende Beiträge dazu heben. Die verlinke ich dann immer nach und nach.


4 Kommentare on In 41 1/4 Stunden um die Welt – eine Reise in mehreren Akten #Booked

  1. Axel

    Sehr schön, hatte schon gedacht (gehofft) das du den fliegst. Ich werde das mal nächstes Jahr machen, habe noch über 500000 Meilen rumliegen, da hilft der Link gut. Auch schön das es dir wieder besser geht.

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